St.Gallus Apotheke

Die Pollensaison beginnt!

Die warme Jahreszeit kündigt sich an und die ersten Frühblüher bereiten Allergikern schon erste Beschwerden. Der Frühlingsbeginn ist für Pollenallergiker eine belastende Zeit. Oft schon im Februar beginnen Erle und Hasel zu blühen und die klassischen Symptome einer Allergie wie Niesattacken, laufende Nase und tränende Augen können aufteten.

Allergien auf dem Vormarsch

Auf Hasel und Erle folgen Birke, Weide und Esche. In den Sommermonaten plagen Gräser und Getreidepollen die Allergiker, im Herbst sorgen spätblühende Kräuter für Beschwerden. Durch Klimaveränderungen blühen einzelne Pflanzen auch zu bisher unüblichen Jahreszeiten. Durch Umweltbelastungen reagieren auch die Pflanzen mit einer vermehrten Pollenfreisetzung. Das kann auch einer der Gründe sein für den Anstieg an Allergien. 

Auch Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze und diverse Lebensmittel können allergische Reaktionen auslösen. Kontaktallergien mit Hautreaktionen können durch Nickel, Acrylate und Formaldehyd ausgelöst werden.

Wenn die Symptome lokal begrenzt sind, zum Beispiel fließende Nase, Niesreiz, Augenentzündung, ist eine Einnahme von rezeptfreien Medikamenten, Nasenspray oder Augentropfen möglich. Tritt eine Verschlechterung auf, beispielsweise bei asthmatischen Beschwerden, schweren Hautreaktionen, bei Kindern oder in der Schwangerschaft ist der Arzt aufzusuchen. 

Bei allergischen Beschwerden erzielt man auch mit homöopatischen Arzneien bisweilen sehr gute Erfolge. Idealerweise beginnt man schon einige Monate vor der Allergiesaison mit einer Konstitutionsbehandlung durch den Homöopathen. Bei akuten Beschwerden können Komplexmittel gute Abhilfe schaffen. 

  • Tipps für Pollenallergiker:
    Wäsche nicht im Freien trocknen
  • Haare abends waschen
  • Tragen einer Sonnenbrille
  • Nasenspülungen
  • Allergietest
  • häufiges Staubsaugen
  • vermeiden von Alkohol und Nikotin
  • bei Kreuzallergie entsprechende Nahrungsmittel meiden
    www.pollenwarndienst.at